25. Februar 2027 | 20 Uhr | Halle
Musik für Koto und Akkordeon, Sprache
Akkordeon und Koto - zwei Instrumente mit jeweils eigener Tradition und klarer kultureller Konnotation - treffen in diesem Programm aufeinander und verbinden sich. Sie werden zu Trägerinnen grenzüberschreitender musikalischer Botschaften und beginnen wider Erwarten klanglich miteinander zu harmonieren und zu verschmelzen.
Das Programm besteht aus Werken von vier jungen Komponistinnen aus Kolumbien, Südafrika, Japan und dem Iran. Es wird ergänzt durch eine dem Duo speziell gewidmete Komposition der Komponistin Noriko Kawakami sowie durch ein klassisches Werk für Koto aus dem 17. Jh. Begleitende Lesungen reflektieren und vertiefen die interkulturelle Begegnung der beiden Instrumente und ihrer musikalischen Welten.
Programm
Yatsuhashi Kengyo (1614−1685 | Japan)
Midare für Koto
Natalia Valencia (* 1976 | Kolumbien)
Brother für Akkordeon (2022)
Malika Kishino (* 1971 | Japan)
Monochromer Garten V for 13-stringed koto
and 17-stringed koto (2012)
Khanyisile Petersson (*1995 | Südafrika)
Here, Now für Akkordeon (2024)
Elnaz Seyedi (* 1982 | Iran)
Neues Werk für Akkordeon (2026) (UA)
Noriko Kawakami (* 1955 | Japan)
Im Traum, den das Chaos webt für Bass-Koto und Akkordeon (2012/13)
Naoko Kikuchi | Koto
Eva Zöllner | Akkordeon